Hurra! Ich bin unsterblich!

Tanz der Feen

Ich freu mich ja so! Ich bin nämlich jetzt unsterblich. Und das kam so:

Am letzten Sonntag, spät abends, der Tatort war vorüber und ich wollte gerade ins Bett gehen, erschien mir beim Zähneputzen eine gute Fee.

Sie lächelte und sprach zu mir: „Lieber Steffen, ich bin gekommen, um Dir einen Wunsch zu erfüllen. Sag, was wünschst Du Dir am allermeisten?“
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Heute keine Kekse

Für Könich A.

„Wahrlich wundervolle Klänge versteht Ihr der Laute zu entlocken, mein Könich.“ sagte die Zukünftiche schmeichelnd, als der Könich schweißgebadet das Instrument zur Seite legte und sich zu ihr auf das Scheslong niedersetzte. „Und der Gesang – himmlisch. Wie wollt Ihr Euer neues Werk nennen?“
„Nun, meine Liebe,“ antwortete der Könich, der langsam wieder zu Atem kam, „ich dachte es ‚Hochweg zur Hölle’…“ Ein Klopfen an der Tür unterbrach ihn.
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Nur ein Traum

Für Könich P.

Er erwachte, als sich die Tür zu seinem Schlafgemach auftat. Das freudige Geschrei seiner 29 Kinder erfüllte den Raum: „Alles Gute zum Geburtstag, lieber Papa!“ Die Prinzessinnen und Prinzen liefen laut lachend auf ihn zu, sprangen auf sein Bett und umarmten und küssten ihn. Auch seine sieben Frauen traten herein. Zur Feier des Tages hatten sie ihre allerschönsten goldverzierten Schleier angelegt. Eine war schöner als die Andere. „Möge Allah Euch ein langes Leben schenken.“ Seine Diener brachten ihm die feinsten Speisen und Getränke. Eine Schale wurde im gereicht. „Seitenbacher, oh mein Sultan, mit Feigen und frischer Kamelmilch. So wie Ihr es gerne mögt…“
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